<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-14270919</id><updated>2012-01-23T05:38:06.385+01:00</updated><title type='text'>Siddhartha - Hilfe für Nepal e.V. Newsblog</title><subtitle type='html'>Dieses Weblog liefert Ihnen aktuelle Informationen zur Arbeit des Vereins "Siddhartha - Hilfe für Nepal". Besuchen Sie auch unsere Homepage mit Informationen zu den Projekten, Aktivitäten und zur Geschichte des Vereins (www.siddhartha-nepalhilfe.de).</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Christina Vomhof</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03604212522787875147</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>10</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14270919.post-112075582173262497</id><published>2005-07-07T19:03:00.000+02:00</published><updated>2005-07-20T19:44:25.710+02:00</updated><title type='text'>Siddhartha - Hilfe für Nepal e.V. Weblog</title><content type='html'>Um Sie einfacher und schneller über die aktuelle Entwicklung unserer Projekte informieren zu können, haben wir der &lt;a href="http://www.siddhartha-nepalhilfe.de/"&gt;Homepage unseres Vereins &lt;/a&gt;ein Weblog zur Seite gestellt, in dem wir Ihnen bald aktuelle Informationen bieten werden.&lt;br /&gt;Im Folgenden finden Sie einige frühere Berichte, die in diese Seite integriert wurden.&lt;br /&gt;Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Arbeit!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14270919-112075582173262497?l=nepalhilfe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/feeds/112075582173262497/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14270919&amp;postID=112075582173262497' title='27 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default/112075582173262497'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default/112075582173262497'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/2005/07/siddhartha-hilfe-fr-nepal-ev-weblog.html' title='Siddhartha - Hilfe für Nepal e.V. Weblog'/><author><name>Christina Vomhof</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03604212522787875147</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>27</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14270919.post-112074993866716120</id><published>2005-07-07T17:25:00.000+02:00</published><updated>2005-07-07T17:25:38.670+02:00</updated><title type='text'>Siddhartha in Leipzig 2004</title><content type='html'>Bericht: 6. November 2004 aus Leipzig&lt;br /&gt;Siddhartha in Leipzig – 18. Mai 2004&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir die Klasse 8a, der Paul-Robeson-Schule/ MS Leipzig, sammeln schon seit 3 Jahren Für unser Patenkind Siddhartha.&lt;br /&gt; Frau Vomhof zeigte uns Dias, Fotos und schickte uns Briefe. Sie erzählte uns bei ihren Besuchen von den Fortschritten, die Siddhartha beim Laufen macht. Wir wollten immer mehr von ihm wissen.&lt;br /&gt;Als wir hörten, dass er nach Deutschland kommen würde, waren wir alle „platt“. Ein so kleiner Mann, wird auf eine so große Reise gehen und uns besuchen. Endlich können wir ihn persönlich kennen lernen. Wir waren aufgeregt. Alle sammelten Geschenke für ihn, unsere benachbarte Grundschule, unsere Schüler der Mittelschule, die Eltern und Lehrer. Oft kam die Frage:“ Wie groß ist Siddhartha?“ Man wollte ihm ja auch etwas zum Anziehen schenken.&lt;br /&gt;Aus unserer Klasse wurden 2 Schüler benannt, die ihn den ganzen Tag begleiten durften. Es war eine große Ehre für mich und Johannes und wir waren stolz, dass man uns auserwählt hatte.&lt;br /&gt;Als der Tag seines Kommens da war, waren wir alle so aufgeregt, dass sich keiner auf den Unterricht mehr konzentrieren konnte. Man holte uns dann endlich zur Begrüßung und wir sahen ihn zum ersten Mal live, in wahrer Gestalt. Er war kleiner als mein 4-jähriger Bruder, aber er war so aufgeweckt, und obwohl er all seine Kräfte auf die Gehilfen konzentrierte, erschien er uns unbekümmert und erwartungsfroh und ging auf uns, seine „großen“ Freunde, zu.&lt;br /&gt;Frau Köllmann, Frau Kschentz und Frau Ziegner führten ihn durch unsere Schule. Seine Freude war schier grenzenlos, obwohl es bestimmt unheimlich für ihn war: ein fremdes Land, viele tausend Eindrücke, wir, seine Paten, zu sehen, wie sie leben und lernen und alles fremde Menschen.&lt;br /&gt;Später fuhren Siddhartha und dessen Vater, Frau Vomhof, Frau Köllmann, Frau Wojahn, Frau Kschentz, Frau Ziegner, Johannes und ich zum Cospudner See. Er hatte noch nie in seinem Leben einen See gesehen und so war er natürlich zunächst ein wenig ängstlich beim Einsteigen ins Tretboot. Für ihn war es aufregend auf dem Wasser zu fahren, aber schon nach der ersten Runde, war seine Angst vergessen, fasste ins Wasser und bewegte sich auf dem Boot. Leider mussten wir wieder an Land. Siddhartha genoss es und wollte eigentlich weiter raus auf den See. Doch die Zeit lief uns davon und das Beste sollte ja noch kommen.&lt;br /&gt;Wir fuhren mit ihm Fahrradrikscha. Siddhartha war vorn im Korb und Johannes und ich fuhren immer wieder eine andere Strecke. Mal links, dann rechts in einem Kreis herum, über Pflastersteine, dann auf der Promenade. Er fand es einfach herrlich. Als er dann auch noch die Fahrradklingel entdeckte, war kein Halten mehr. Er musste sie immer wieder betätigen. Auch als wir ihm erklärten, wozu sie dient, hat er einfach munter weiter darauf los geklingelt. Oder als Siddhartha das Lenkrad in der Hand hatte, versuchte er nach rechts zu lenken. Ohne dass er es bemerkte, halfen wir ihm heimlich beim Steuern. Er war so stolz darauf, lachte herzlich und war glücklich.&lt;br /&gt;Stolz war er aber auch auf seine vielen Freunde in Deutschland. Als nun der Abschied immer näher kam, überkam uns alle eine Traurigkeit. Er konnte schon unsere Namen aussprechen. Ich glaube, dass er jedem in seiner Heimat Nepal von uns und seinen Erlebnissen erzählt hat.&lt;br /&gt;Für mich persönlich war es ein tolles Erlebnis und ich bin stolz darauf, ihm zu helfen. Mit unseren Spenden wollen wir weiter dafür sorgen, dass er medizinisch betreut wird und seinen Wissensdurst in der Schule stillen kann, um weiter so unbekümmert wie nur möglich aufzuwachsen.&lt;br /&gt;                                                                                                         &lt;br /&gt; Friedemann Bohnau, Kl.8a&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14270919-112074993866716120?l=nepalhilfe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/feeds/112074993866716120/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14270919&amp;postID=112074993866716120' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default/112074993866716120'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default/112074993866716120'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/2005/07/siddhartha-in-leipzig-2004.html' title='Siddhartha in Leipzig 2004'/><author><name>Christina Vomhof</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03604212522787875147</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14270919.post-112074990017349131</id><published>2005-07-07T17:24:00.000+02:00</published><updated>2005-07-07T17:25:00.176+02:00</updated><title type='text'>Bericht der Klasse 8a über das Projekt "Patenschaft für Siddhartha"</title><content type='html'>Bericht über unsere Patenschaft mit Siddhartha&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was gibt es Schöneres, als einem Jungen, der dringend unsere Hilfe benötigt beizustehen, um ihm ein lebenswürdiges Leben zu geben, ihm die Chance auf Bildung und ein unbeschwerteres „Kindsein“ zu ermöglichen.&lt;br /&gt;Wir, die UNESCO-Schüler, der Paul-Robeson-Schule in Leipzig fassten die Idee unserer Schulleiterin, Frau Ziegner, beim Schopfe, schmiedeten einen Plan für die Hilfsaktion und begannen mit unserer Arbeit.&lt;br /&gt;Wir, die 8a unserer Schule, sind seit der 5. Klasse die Ansprechpartner für Siddhartha und seiner Therapeutin, Frau Vomhof, die selbst in Nepal arbeitet und uns immer mit den neuesten Nachrichten auf dem aktuellen Stand hält: uns besucht, Briefe von Siddhartha und seiner Familie, kleine und liebevolle Geschenke von seiner Mutter übergibt, uns von dem Leben in Nepal berichtet und unsere vielen Fragen zu Siddhartha: wie er lernt, wie es ihm gesundheitlich geht u.a. beantwortet.&lt;br /&gt;Frau Köllmann und jetzt Frau Kschentz, aber auch Frau Ziegner – unsere Lehrer -  helfen uns tatkräftig dabei, alle unsere Aktionen zu koordinieren, so z.B. auch den Besuch von Siddhartha in Leipzig. Wir konnten unser Glück, ihn persönlich zu treffen, gar nicht so richtig glauben – unsere Freude war jedenfalls riesig. Wir kannten ihn nur von Fotos, lasen seine Briefe in Englisch, blickten auf seine Schrift und seine Zeugnisse, ja und nun sollte er leibhaftig vor uns stehen.&lt;br /&gt;Zwei Klassen, die 8a und die 9b empfingen ihn mit jeweils einer Blume, begrüßten ihn mit unserem Schullied und mit den Worten:“ Hello, my name is … welcome at our school.“ Dieser kleine nepalesische Junge kam aufgeweckt und voller Stolz, mit seinen neuen Gehhilfen zu uns laufen zu können, auf uns , seine „großen“ Freunde, zu, sodass wir mit den Tränen in den Augen kämpfen mussten. Selbst die Kameraleute vom MDR-Fernsehen waren davon beeindruckt.&lt;br /&gt;Nachdem Siddhartha das Projektgeschehen der 1. Klasse unserer Grundschule beobachtete und  sich mühelos in die Gruppe integrierte, luden wir ihn in unseren Schülerkreis (alle konnten leider nicht dabei sein) ein. Wir stellten uns vor, stellten ihm einfache Fragen in englischer Sprache und sichtlich bewegt erlebten wir die Selbstverständlichkeit, mit der er erzählte, uns wahrnahm und durch das Zimmer lief (Nepali ist seine Muttersprache und Englisch lernt er nun seit 3 Jahren).&lt;br /&gt;Nicht nur wir, sondern auch Siddhartha und sein Vater brachten Geschenke von Zuhause mit;&lt;br /&gt;darunter waren ein Plakat mit Postkarten aus Nepal, ein Poster, auf dem das Himalajagebirge abgebildet ist und Kekse, die seine Mutter für uns gebacken hatte sowie kleine Handarbeiten, die sie speziell für uns Patenkinder hergestellt hatte.&lt;br /&gt;Nachdem Siddhartha sich unsere Schule zeigen ließ, erschien er plötzlich in unserem Geo – Unterricht. Mit Frau Franz ging er an die große Karte. Sie zeigte ihm Leipzig und Nepal. Er war ganz erstaunt, wie weit er von Nepal entfernt war.&lt;br /&gt;Auch am Nachmittag, im Panorama-Restaurant und auf der Aussichtsplattform sahen wir in strahlende Kinderaugen. Er trank nun natürlich wie wir am liebsten Cola.&lt;br /&gt;Es war für uns alle, für Siddhartha und seinen Vater ein unvergesslicher Tag. Wir hoffen, dass wir ihn bald mal wieder sehen können. Wir wünschen ihm weiterhin viel Erfolg und Spaß in der Schule, und dass es ihm gesundheitlich immer besser geht, damit er ein ganz normales Leben wie ein 7-jähriger Junge erleben kann, obwohl die Lebensumstände für die Familie sehr schwierig sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Klasse 8a der Paul-Robeson-Mittelschule in Leipzig&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14270919-112074990017349131?l=nepalhilfe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/feeds/112074990017349131/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14270919&amp;postID=112074990017349131' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default/112074990017349131'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default/112074990017349131'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/2005/07/bericht-der-klasse-8a-ber-das-projekt.html' title='Bericht der Klasse 8a über das Projekt &quot;Patenschaft für Siddhartha&quot;'/><author><name>Christina Vomhof</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03604212522787875147</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14270919.post-112074982824068402</id><published>2005-07-07T17:23:00.000+02:00</published><updated>2005-07-07T17:32:33.666+02:00</updated><title type='text'>Siddhartha</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4014/1286/1600/sid31.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4014/1286/320/sid31.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Kind Siddhartha, der eine Art Schlüsselfigur für den Anfang einiger unserer Projekte steht, der mit namensgebend für den Verein „Siddhartha – Hilfe für Nepal“ war, begleitet uns mit seinem Schicksal:&lt;br /&gt;Im Herbst 2000 begegnete ich Siddhartha im „Technical Skill and Development Centre for the Blind and Disabled”. Seine Eltern kamen mit der Bitte um eine Schulmöglichkeit für ihren damals knapp 4-jährigen Sohn. Siddhartha litt an einem Tumor im Rückenmarkskanal der Wirbelsäule mit inkompletter Querschnittssymptomatik. Eine Einschulung war damals auch über die integrative Schule des „TSDCBD“ nicht zu denken, dafür konnte Siddhartha medizinisch geholfen werden.&lt;br /&gt;Durch die erste Spendenaktion in Deutschland konnten in zwei Physiotherapie Praxen und einer Leipzig Realschule die finanziellen Mittel gesammelt werden.&lt;br /&gt;Die äußerst schwierige Operation fand auf der neurochirurgischen Abteilung des&lt;br /&gt;„Bir Hospitals“ in Kathmandu statt. Die Zeit vor der Operation war von vielen Tiefs durchsetzt: der Tumor in der Wirbelsäule des Kindes war seit der letzten Untersuchung stark gewachsen so dass die Operation zu einer großen technischen Schwierigkeit und zu einem großen Risiko wurde. Dennoch entschieden Eltern und Ärzte den Schritt zu wagen. Die Operation nicht zu wagen hätte bei einem nach oben wachsenden Tumor zu einer langsam zunehmende Lähmung bis hin zur Atemlähmung geführt und letztlich den Tod bedeutet. Die Operation im Frühjahr 2001 war ein Erfolg: der Tumor konnte vollständig entfernt werden.&lt;br /&gt;Siddharthas großes Glück war, dass dieser „nur“ dem Rückenmark auflag und nicht in dieses infiltriert war. So war die gesamte Neurologie erhalten und die Hoffnung darauf, dass Siddhartha eines Tages wirklich zur Schule GEHEN kann groß. Begleitet von vielen guten Wünschen, Briefen und Teddies vor allem von den Kindern der Paul Robeson Mittelschule Leipzig verbrachte Siddhartha die Zeit im Krankenhaus. Ich selber betreute ihn in dieser Zeit physiotherapeutisch. Aus meinen Erfahrungen mit der fehlenden Physiotherapie auf dieser Station entstand die Idee PhysiotheraoeutInnen auf die neurochirurgische Abteilung des Bir Hospitals zu vermitteln.&lt;br /&gt;Siddhartha konnte langsam mobilisiert werden. Er begann seine Beine zu bewegen und machte die ersten Stehversuche in einem selbstgebauten Stehtrainer.&lt;br /&gt;Nach einigen Monaten des Übens, unglücklicherweise begleitet von einem Beinbruch, konnte sich Siddhartha mit Hilfe eines Gehbänckchens einige Meter alleine fortbewegen.&lt;br /&gt;Im November 2001 wurde dann Siddharthas großer Traum von der Schule erfüllt!&lt;br /&gt;Er wurde mit knapp 5 Jahren in die erste Vorschulklasse der „Suryodaya School“ in Maitidevi, Kathmandu eingeschult.&lt;br /&gt;Das Schulsystem in Nepal basiert auf englischem Vorbild: es gibt 3 Vorschulklassen - nursery, lower kindergarten und upper kindergarten, erst dann geht es in die erste Klasse. Im Gegensatz zu Deutschland wird in dem sogenannte Kindergarten wirklich schulisches Wissen vermittelt – Nepalesisch und Englisch in Schrift und Sprache, Mathematik und Sachkunde.&lt;br /&gt;Mit Siddharthas Einschulung entschlossen sich die Kinder der Paul Robeson Mittelschule in Leipzig, die Siddharthas Operation und Rekonvaleszenz mit großer Spannung und Interesse verfolgt hatten, eine Patenschaft für Siddhartha zu übernehmen und so seine schulische Ausbildung zu sichern.&lt;br /&gt;Eine damals fünfte, inzwischen achte Klasse übernahm die Verantwortung des Projektes, hielt den Kontakt zur „Siddhartha – Hilfe für Nepal“ und zu Siddhartha selber und organisierte, dass jeden Monat eine andere Klasse der Schule für Siddharthas Schulgebühren aufkam. Die Aktionen sind vielfältig: Bazare werden organisiert, Kuchen gebacken, Theaterstücke aufgeführt.&lt;br /&gt;Für die Leipziger Kinder ein sehr besonderes Projekt das sie teilhaben lässt an einer anderen, sehr fremden Kultur und an dem Schicksal eines kleinen Jungen.&lt;br /&gt;Und auch für Siddhartha und seine Familie ein sehr besonderer Kontakt: sie erfahren das Interesse und Engagement von Kindern, die in einer anderen Welt zu Hause sind, die Siddharthas Schulgebühr nicht aus einem reich gefüllten Geldbeutel sondern von ihrem knappen Taschengeld bzw. durch kreative Aktionen bestreiten.&lt;br /&gt;Schulisch machte Siddhartha von 2001 bis 2003 gute Fortschritte. Es gelang ihm sich trotz seiner Behinderung in seine Schulklasse zu integrieren. Seine physische Entwicklung aber stagnierte. Seine Beine waren nicht kräftig genug um seinen Körper zu tragen und begannen bereits sich zu deformieren.&lt;br /&gt;Auf eine Fest im Dezember 2003 für alle Patenkinder der „Siddhartha – Hilfe für Nepal“ konnte Siddhartha von einem deutschen Orthopädiemechaniker, Michael Rexing, eingehend untersucht werden. Gemeinsam beschlossen wir Siddhartha zu einer Hilfmittelversorgung, die so in Nepal nicht möglich ist, für 4 Wochen nach Deutschland einzuladen.&lt;br /&gt;Im April / Mai kam Siddhartha mit seinem Vater Krishna Ram Shrestha finanziert durch die „Siddhartha-Hilfe für Nepal“ zu Besuch.&lt;br /&gt;Es war für alle Beteiligten eine sehr intensive Zeit.&lt;br /&gt;Für Siddhartha und seinen Vater waren es viele neue Eindrücke, eine wirklich fremde Kultur, häufige Standortwechsel innerhalb Deutschlands - Hamburg, Heidelberg, Leipzig – Reisen mit Zug und Auto, Krankenhaus und Untersuchungen, Ängste und Hoffnungen um eine eventuelle weitere Operation, anpassen der neuen Schienen und Schuhe, Physiotherapie, Laufübungen.&lt;br /&gt;Michael Rexing und Belma Buchner ermöglichten die medizinischen Untersuchungen und entwarfen, fertigten und spendeten Siddhartha seine neuen Hilfsmittel.&lt;br /&gt;Ein Höhepunkt für Siddhartha war der Besuch in der Paul Robeson Mittelschule. Seine Patenklasse hatte ein sehr liebevolles Programm für Siddhartha erstellte. Über diesen besonderen Tag und die Aktion „Schulpatenschaft“ berichtet die Klasse 8a und ein Schüler, der Siddhartha über den Tag begleitet hat selber.&lt;br /&gt;Für Siddhartha war diese Zeit wie er selber immer wieder sagte, wie ein Traum:&lt;br /&gt;Er sah zum ersten Mal das Meer, erlebte die große Herzlichkeit seiner Freunde in Leipzig, machte Bekanntschaft mit der deutschen Presse und bewunderte sich im&lt;br /&gt;im Fernsehen. Vor allem aber erfuhr er, dass seine Behinderung hier keine Rolle spielt. Er wurde nicht ausgegrenzt sondern liebevoll integriert. Bei seinen Leipziger Freunden, bei fremden Kindern auf Spielplätzen und besonders im Spiel mit seinen Freundinnen Lea Mareike und Friederike.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese positiven Erlebnisse ließen ihn die medizinischen Untersuchungen leichter&lt;br /&gt;Ertagen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen waren leider nicht erfreulich.&lt;br /&gt;In der Universitätsklinik Mannheim wurde festgestellt, dass Siddharthas Wirbelsäule auch in der knöchernen Struktur von Geburt an missgebildet ist. Eine Korrektur seines starken „Buckels“ ist weder konservativ noch operativ möglich. Es bleibt die Gefahr der erneuten Rückenmarkskompression durch Wachstum der Wirbelsäule bestehen.&lt;br /&gt;Beim Besuch von Siddhartha und seiner Familie im Sommer 2004 hatte Siddhartha einen großen Entwicklungssprung gemacht: er war gewachsen und lief mit seinen Stöcken und Schienen schon sehr sicher und selbständig auch weitere Strecken.&lt;br /&gt;Er schien reifer und erwachsener. Auf die Frage, ob er denn mit mir wieder nach Deutschland fliegen würde antwortete er mit einem klaren NEIN. Nepal sei sein zu Hause. Nach kurzem Überlegen antwortete er dann verschmitzt, auf einen Besuch, ja, aber dauerhaft, Nein, da könne ich seinen Körper mitnehmen, aber seine Seele gehöre nach Nepal. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4014/1286/320/sid11.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14270919-112074982824068402?l=nepalhilfe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/feeds/112074982824068402/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14270919&amp;postID=112074982824068402' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default/112074982824068402'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default/112074982824068402'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/2005/07/siddhartha.html' title='Siddhartha'/><author><name>Christina Vomhof</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03604212522787875147</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14270919.post-112074970158477791</id><published>2005-07-07T17:20:00.000+02:00</published><updated>2005-07-07T17:21:41.590+02:00</updated><title type='text'>Sabine Dreemann über den Therapeuten – Workshop 2004</title><content type='html'>Workshop im CP-Center – eine Reise durch die verschiedensten Aspekte in der Behandlung von Kindern mit Zerebralparese in Nepal&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Montag,(Datum)  9.30 Uhr, nun  ist es also soweit, Professor Rajbhandari, Direktor des Cp Centers und seine rechte Hand Professor Shrestha, Suresh Kaphle, Leiter des ORP, Aradhanna, Leiterin des Reha Centers, Shova,  Leiterin der Schule, Susi Groeli, langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterin und ich stehen erwartungsvoll in einem angemieteten Schulungsraum in Kathmandu und sind sehr gespannt, ob alle angemeldeten TeilnehmerInnen zum 4wöchigen Workshop über Zerebralparese erscheinen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da dieser Workshop eine lange Vorbereitungszeit hatte, Wochen der intensiven Arbeit an Planung, Erstellen von Skripten etc. liegen hinter uns, und er wegen nicht planbarer Umstände mehrmals verschoben werden musste, sind wir besonders freudig aufgeregt, dass es nun endlich soweit ist.&lt;br /&gt;Unser 5köpfiges Team hat sich im Vorfeld einmal wöchentlich getroffen, um die Inhalte zu besprechen und jeder von uns hat seinen Bereich des Workshops vorbereitet.&lt;br /&gt;Professor Rajbhandari hat uns bei der Planung unterstützt und die nötigen finanziellen Mittel aus dem Budget der SGCP zur Verfügung gestellt (die „Siddhartha-Hilfe für Nepal beteiligte sich daran mit 1000 Euro) und somit die Ausführung möglich gemacht.&lt;br /&gt;Weitere fachliche und organisatorische Hilfe bekamen wir durch 2 nepalesische Ärztinnen, die ich für den Unterricht der vorgesehenen Stunden in Neuroanatomie begeistern konnte - für die Teilnehmer besser verständlich in ihrer Amtssprache Nepali, sowie durch 3 weitere Physiotherapeutinnen aus Österreich und Holland, die uns mit ihren Anregungen unterstützten. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Liselot, Eva und Doris für ihre wertvolle fachliche Unterstützung bedanken!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Suresh Kaphle, der ebenfalls die Verantwortung für das Home-Visit-Programm des Kathmandu-Valleys trägt, hatte die Einladung der HausbesucherInnen aus 16 Distrikten sowie die Organisation für Unterkunft und Verpflegung übernommen. Da die Hausbesucher des&lt;br /&gt;Out-Reach-Programmes aus entlegenen Distrikten Nepals anreisen müssen und es in Nepal keine Autobahnen und ICE Züge gibt, hoffen wir sehr, sie alle pünktlich empfangen zu können&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben den Hausbesuchern aus den unterschiedlichen Distrikten werden die HausbesucherInnen des „Home-Visit-Programme Kathmandu Valley“, die PhysioassisstentInnen des Rehacenters sowie die LehrerInnen aus der Förderschule erwartet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...und tatsächlich: um 10 Uhr sind dann 30 der 33 erwarteten TeilnehmerInnen erschienen. Da es aufgrund der politische Situation in Nepal immer wieder zu Ausschreitungen kommt, gibt es in einigen Distrikten im Westen des Landes gerade Ausgangssperren, so ist es den fehlenden 3 HausbesucherInnen nicht möglich Kathmandu pünktlich zu erreichen.&lt;br /&gt;Professor Rajbhandari eröffnet den Workshop mit einer Ansprache und anschließend stellen sich sowohl die Teilnehmer als auch unser Team persönlich vor. Für alle Teilnehmer werden Schreibutensilien und Kopien sämtlicher Skripte bereitgestellt sowie verschiedene andere „Therapiematerialien“ wie Luftballons, Puppen, Wäscheklammern etc.&lt;br /&gt;Nun kann es richtig losgehen - die 4wöchige sehr intensive Zeit des Miteinanders und des Austausches. Es ist das erste Mal, dass sich alle Mitarbeiter des SGCP der „self help group for cerebral palsy“ dem sogenannten „CP-Center“ treffen –  das alleine macht es zu einem besonderen und denkwürdigen Ereignis in der Geschichte dieser Organisation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den ersten 2 Wochen unterrichten wir vorwiegend theoretisches&lt;br /&gt;Basiswissen:&lt;br /&gt;Am Anfang des Tages befassen wir uns mit den normalen Bewegungen des Menschen und mit der normalen Entwicklung eines Kindes ... als Voraussetzung für das Verständnis der Abweichungen vom Normalen. Aradhanna, Suresh Kaphle und ich haben diesen Teil gemeinsam vorbereitet.&lt;br /&gt;An den Nachmittagen wird das Management der verschiedenen Programme unter die Lupe genommen. Es ist Zeit  Fragen zu diskutieren und gemeinsam einen Rahmen für eine effektivere Arbeit zu entwickeln. Wir merken schnell, dass hier das Bedürfnis nach Verbesserung sehr groß ist und die Teilnehmer „sprühen“ nahezu vor Kreativität und Motivation.&lt;br /&gt;Susi Groeli, Suresh Kaphle  und Shova schaffen es, diese neuen Ideen in das vorhandene Konzept zu integrieren und dieses weiterzuentwickeln.&lt;br /&gt;Gegen Ende eines jeden Tages unterrichten die beiden engagierten Ärztinnen über das Nervensystem und erläutern die Ursachen für bestimmte Erkrankungen und deren Auswirkungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... mittlerweile sind auch die 3 Teilnehmer aus den Bezirken im Westen Nepals eingetroffen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um den konkret praktischen Bezug zu halten, verbringen wir einen Tag in einem orthopädischen Krankenhaus, um genaueres über die Möglichkeiten von operativen Eingriffen bei Kindern mit Zerebralparese zu erfahren und einen Einblick in die orthopädische Hilfsmittelversorgung zu erhalten.&lt;br /&gt;Dieser wird anschließend durch einen der wenigen Orthopädiemechaniker Nepals in einer zweistündigen Unterrichtseinheit vertieft.&lt;br /&gt;Professor Shresthra, der Psychologe des CP-Centers, führt die Teilnehmer an einem Nachmittag in den Bereich der Kommunikation mit den betroffenen Eltern ein.&lt;br /&gt;Nach diesem, keinesfalls trockenen, zweiwöchigen theoretischen Teil gilt es, das neue Wissen in die Praxis umzusetzen.&lt;br /&gt;Wir arbeiten in Gruppen von 2-3 Teilnehmern mit je einem Kind aus der Förderschule oder dem Rehabilitationscenter. Hier begleitet uns Ellen Wiesenfeld, eine erfahrene kanadische Ergotherapeutin, für 2 Tage und eröffnet uns ihre Behandlungsaspekte.&lt;br /&gt;Gegen Ende des Kurses entführt uns Susi Groeli an einem Nachmittag zu „dem neuen Land“ des Cp-Centers, auf dem im November 2004 der Bau des eigenen Gebäudes für das Rehabilitationscenter beginnen soll. Mit viel Enthusiasmus erzählt sie von den Plänen für das neue Gebäude und „schwebt“ regelrecht über dem Stückchen Erde. Das Bild, das sie so in uns entstehen lässt gibt uns allen ein intensives Gefühl der Verbundenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spaß, zwischenzeitliche Ratlosigkeit abgewechselt von plötzlicher momentaner Erkenntnis, Neugier, Erstaunen, Kritik, Kreativität, Spontanität,&lt;br /&gt;Freude und Wissbegier sind unsere Begleiter auf dieser Reise durch die unterschiedlichsten Aspekte der Behandlung von Kindern mit Zerebralparese in Nepal.&lt;br /&gt;Gemeinsam werden wir um Erfahrungen reicher und als wir am letzten Abend feierlich die Zertifikate über die Teilnahme an diesem Basisworkshop aushändigen, sind wir uns alle einig: dies kann nur der Anfang gewesen sein! Der Anfang eines stetigen Austausches von Wissen, um die Weiterentwicklung und Effektivität der Behandlung von Kindern in den abgelegensten Orten Nepals, zu denen keine Straßen führen und in denen es keine Krankenhäuser gibt, zu fördern.&lt;br /&gt;Es ist uns wichtig, dass die HausbesucherInnen den Eltern mit Kompetenz zu Seite stehen können, damit diese ihr Schicksal besser tragen können und ihren Kindern mit sicherer Hand den Weg zu einem lebenswerten Dasein weisen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14270919-112074970158477791?l=nepalhilfe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/feeds/112074970158477791/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14270919&amp;postID=112074970158477791' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default/112074970158477791'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default/112074970158477791'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/2005/07/sabine-dreemann-ber-den-therapeuten.html' title='Sabine Dreemann über den Therapeuten – Workshop 2004'/><author><name>Christina Vomhof</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03604212522787875147</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14270919.post-112074591305022734</id><published>2005-07-07T16:14:00.000+02:00</published><updated>2005-07-07T16:18:33.056+02:00</updated><title type='text'>Sabine Dreemann über die Arbeit in den Distrikten</title><content type='html'>Bei meiner Reise in 5 von insgesamt 18 Distrikten wurde ich im vergangen Jahr mit den Schicksalen vieler betroffener Kinder und deren Familien konfrontiert. Stellvertretend für diese, möchte ich Ihnen 2 Kinder vorstellen, deren Schicksal mich besonders berührt hat:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SAROJ&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4014/1286/320/saroj.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Als wir uns dem Wohnort des 11 jährigen Saroj Rai im District Dhankuta näherten, betrachteten mich die Nachbarsfrauen mit Neugier und verwickelten mich auch sogleich in ein Gespräch, eine Frau eilte schnellen Schrittes davon, als sie erkannte, wer wir waren.&lt;br /&gt;Diese Frau war die Mutter von Saroj, und sie nutzte den Vorsprung, um den Jungen zumindest in einen halbwegs menschenwürdigen Zustand zu bringen. Ganz schaffte sie es nicht mehr, denn wir folgten ihr bald. Als wir die ärmliche Hütte der Familie betraten, wurden wir direkt zu Saroj geführt. Sein Anblick war erbärmlich. Die hohe Spannung der Beinmuskulatur zwingt ihn in eine Position, die selbstständige Bewegungen nahezu unmöglich macht. Sein Lager war in der dunkelsten Ecke der Hütte, und es drang kein Tageslicht zu ihm durch. Als ich mich auf seine Bettkante setzte, versuchte ich meine Gefühle zurückzuhalten, dieses arme Menschenkind vegetierte dort ohne jegliche Zuwendung. Das Essen schien ihm lieblos eingetrichtert zu werden, und um seine Sauberkeit kümmerte sich niemand. Ich bin mir sicher, dass bei uns Tiere besser behandelt werden...&lt;br /&gt;Der Hausbesucher Mahendra erzählte uns hinterher die Geschichte von Saroj: bei einer normalen Geburt kam er als erstes Kind der Familie zur Welt. Als wenige Wochen alter Säugling bekam er plötzlich hohes Fieber und wurde bewusstlos. Danach erkannte man eine Entwicklungsverzögerung. Zunächst waren die Eltern noch motivier: daß das erstgeborene Kind ein Sohn ist, wird als grosser Segen angesehen. Sie versuchten seinen Zustand zu verbessern, sie hofften auf Heilung. Aber als sie feststellten, dass Saroj sich nicht normal entwickeln würde, verloren sie mehr und mehr das Interesse und es kamen noch 5 weitere, gesunde Kinder zur Welt, die die Zukunft der Familie sichern können. So widmen die Eltern ihre Aufmerksamkeit lieber diesen Kindern. Für Saroj bleibt keine Zeit. Es wäre in ihren Augen eine Fehlinvestition von Bemühungen. Er ist ja doch nur ein zusätzlicher „Mitesser“ und macht Arbeit, weil er nichts alleine kann.&lt;br /&gt;Mahendra, der vor 2 Monaten mit der Familie in Kontakt kam, versuchte die Eltern von der Notwendigkeit der Fürsorge und Pflege, aber auch durch ein besseres Verstehen der Erkrankung und auch der Möglichkeiten von Saroj zur aktiven Zuwendung und Förderung zu überzeugen. Ich bin mir sicher, daß man das Leben von Saroj durchaus lebenswerter gestalten könnte, wenn die Eltern wieder motiviert und durch geschulteren Blick auch die wertvollen Seiten ihres Kindes sehen könnten.&lt;br /&gt;Wie ich zu dieser Überzeugung komme? Als ich Saroj behandelt habe, da habe ich gemerkt, wie die Spannung aus seinen Muskeln gewichen ist und ich konnte seine Beine aus dieser fürchterlichen Beugung herausbewegen. Was ich gemacht habe? Ich habe ihm einfach Aufmerksamkeit geschenkt, und er konnte diese annehmen.&lt;br /&gt;Auch wenn es nur ein kurze Moment war, in dem Saroj seine Spannung loslassen konnte, so war es doch eine wertvolle Erfahrung. Saroj kann nicht sprechen, trotzdem haben wir einen Dialog geführt. Er konnte sich auf das, was ich ihm gegeben habe, einlassen und hat dies auf die einzige, ihm mögliche Art gezeigt - durch Nachlassen der Spannung. Es ist nicht schwer, diese Sprache zu verstehen, und ich möchte mich engagieren diese Sprache des „tonischen Dialoges“ den Hausbesuchern zu vermitteln, damit sie diese dann voll Überzeugung an die Eltern weitergeben können und diese lernen, ihre Kinder besser zu verstehen. Durch dieses gegenseitige Verständnis könnten dann auch kleine Fortschritte erkannt werden und das Warten auf Wunder hätte ein Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;NIRAJAM&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4014/1286/320/nirajam.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Nach einem einstündigen Marsch durch grünen Reisfelder unter der heißen Oktobersonne des Terrais, erreichen wir das abgelegene Bauernhaus, in dem Nirajam zu Hause ist. Seine Großmutter begrüßt uns und bringt uns auf den Balkon. Dort finden wir einen in eine Hängematte gequetschten Jungen vor, dessen Sicht bis auf einen kleinen Ausschnitt begrenzt ist. Aus diesem Spalt blicken uns zwei große Augen an. Wir befreien den Jungen aus seinem „Gefängnis“ und legen ihn auf den Boden. Der ganze Körper wird durch die hohe Muskelspannung in eine Beugehaltung gezwungen und macht ihn bewegungsunfähig. Es zerreißt mir fast das Herz. Nirajam ist nicht nur in seiner Hängematte gefangen, sondern auch in seinem Körper, und es wird ihm keine Möglichkeit geboten, den Reiz des Lebens mit seinen Sinnen zu erfahren.&lt;br /&gt;Während der Schwangerschaft nahm Nirajams Mutter Medikamente, die sich schädlich auf das ungeborene Kind auswirkten. Nach der Hausgeburt, die normal verlief, erkannten die Eltern sofort , daß ihr Kind größer war als andere Babys, es war weißblau und hat nicht geschrien. Nirajam war dann sehr häufig krank. Seine Eltern leben mittlerweile nicht mehr in Nepal, sie haben das Land verlassen, um in arabischen Ländern ihr Glück zu suchen und haben ihr Kind bei den Großeltern zurückgelassen die es jetzt versorgt. Da in Nepal geglaubt wird, dass Behinderungen „Strafen der Götter“ sind, wurden unzählige Pujas und Zeremonien abgehalten, um die Götter zu besänftigen und Nirajam zu heilen. Die Götter halfen nicht. Aus Verzweiflung haben Nirajams Großeltern dem hinduistischen Glauben abgesagt und sind zum Christentum konvertiert. Nun beten sie ebenso verzweifelt einen anderen Gott an und warten auf ein Wunder .&lt;br /&gt;Ich lausche dieser Geschichte, während ich dieses hilflose Wesen betrachte und bin mir sicher, daß Beten diesen Menschen dringend notwendige Hoffnung gibt und daß das sehr wichtig ist. Genauso sicher bin ich mir aber auch, daß dieses Kind mehr benötigt als Gebete. Würde Nirajam aktive Zuwendung und Förderung durch die Großeltern erfahren, dann könnten sie ihm dadurch die Tür zum Leben öffnen und ihn willkommen heißen.&lt;br /&gt;Die wichtige Aufgabe der Hausbesucherin Kalpana besteht also darin, die Großeltern von der Wirksamkeit der eigenen Initiative zu überzeugen und ihnen den Weg zu zeigen...&lt;br /&gt;....denn jeder Mensch kann, in dem ihm möglichen Rahmen, dazu beitragen das Leid der verzweifelten und hilflosen Menschen auf dieser Welt AKTIV zu vermindern. Manchmal fehlt dazu nur der zündende Funken und man muß sich seiner eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten bewußt werden, anstatt an „andere“ zu glauben.&lt;br /&gt;Wir möchten mit der Unterstützung des „out-reach-programmes“ dazu beitragen dieses Feuer der Eigeninitiative in den Angehörigen zu entfachen. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14270919-112074591305022734?l=nepalhilfe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/feeds/112074591305022734/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14270919&amp;postID=112074591305022734' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default/112074591305022734'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default/112074591305022734'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/2005/07/sabine-dreemann-ber-die-arbeit-in-den.html' title='Sabine Dreemann über die Arbeit in den Distrikten'/><author><name>Christina Vomhof</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03604212522787875147</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14270919.post-112074493611919187</id><published>2005-07-07T16:01:00.000+02:00</published><updated>2005-07-07T18:54:57.853+02:00</updated><title type='text'>Patenschaften: Anjana und Aditi</title><content type='html'>&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4014/1286/320/anj21.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Anjana (9 Jahre) und Aditi (4 Jahre) sind Schwestern. Sie leben mit ihren Eltern in Kathmandu. Ihre Mutter, Ambika war über viele Monate Patientin im Nepal Medical College. Ihre Geschichte war zum Teil sehr tragisch – mit einem guten Ende, zumindest zur Zeit.Ambika lief mit ihrem Mann davon und heiratete ihn ohne Einverständnis ihrer und seiner Familie. Sie war damals erst 16 Jahre alt. Die anfängliche Verliebtheit war schnell vorüber und der Frust über die gesellschaftliche und familiäre Isolation aufgrund der „Liebesheirat“ dominierte. Ambikas Mann arbeitete nur noch für seinen Alkoholkonsum und war of tagelang verschwunden. Die Familie lebt in einem kleinen dunklen und feuchten Kellerzimmer mit einem Bett, einem Schrank und einem Kocher. Der Gesundheitszustand von Ambika war meistens schlecht. Ihr Mann stieß sie die Treppe hinunter was einen gebrochenen Knöchel zur Folge hatte. Während der Operation und dem Krankenhausaufenthalt war er verschwunden, die Kinder notdürftig bei Nachbarn untergebracht. Eine heimliche Abtreibung, nach der Vergewaltigung durch ihren Mann bezahlte Ambika nahezu mit dem Leben. Für die Kinder waren oft nicht genügend Lebensmittel vorhanden, Ambika selber fastete zugunsten ihrer Kinder. Es gab viele Versuche Ambika zu helfen doch sie hatte große Angst vor noch mehr sozialer Ächtung. Ihren Mann zu verlassen kam für sie nicht in Frage. Anjana kann durch eine Patenschaft seit 2000 zur Schule gehen. Aditi, ebenfalls durch eine Patenschaft unterstützt, geht nun in die zweite Vorschulklasse. Beide sind sehr gute Schülerinnen, Anjana stets Klassenbeste. Ambika ist das genaue Gegenteil zu Maheshs Mutter. Sie ist sehr an ihren Kindern interessiert und lebt ausschließlich für sie. Trotz aller Armut und aller Schwierigkeiten wachsen die beiden in einem sehr liebevollen Verhältnis zu ihrer Mutter auf.Inzwischen, es erscheint fast wie ein happy-end, hat sich auch die Situation um den Vater verbessert. Er hat das Trinken aufgegeben und kümmert sich wieder um seine Familie. Er arbeitet in einem kleinen Laden und Ambika, deren Gesundheitszustand sich endlich stabilisiert hat, verkauft Obst und Gemüse auf der Strasse.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4014/1286/320/anj11.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14270919-112074493611919187?l=nepalhilfe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/feeds/112074493611919187/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14270919&amp;postID=112074493611919187' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default/112074493611919187'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default/112074493611919187'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/2005/07/patenschaften-anjana-und-aditi.html' title='Patenschaften: Anjana und Aditi'/><author><name>Christina Vomhof</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03604212522787875147</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14270919.post-112074467863122955</id><published>2005-07-07T15:57:00.000+02:00</published><updated>2005-07-07T16:00:49.596+02:00</updated><title type='text'>Patenschaften: Chechum</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4014/1286/1600/chechum1.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4014/1286/320/chechum1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Chechum Sherpa ist ein kleines, jetzt 8-jähriges Mädchen, das wir im Herbst 2002 während einer Wanderung in der Langtang Region aufgelesen haben. Chechum wanderte mit ihrer Mutter einige Tage mit uns auf dem gleichen Weg. Für sie war der Aufstieg mühsam. Das kleine Mädchen schien krank, die Mutter erschöpft und ängstlich. Wir kamen immer wieder mit den Beiden ins Gespräch und wohnten nach 3 Tagen Wanderung schließlich in der kleinen Lodge von Chechums Onkel. Am Küchenfeuer wurde uns sehr zögerlich die Familiengeschichte erzählt:&lt;br /&gt;Chechums Mutter und ihr Onkel sind Geschwister, deren Eltern kurz nach der Geburt ihrer Kinder aus Tibet geflüchtet waren. Sie leben nun in einem kleinen Dorf abseits der Hauptwege in der Langtang Region. Dort ist eigentlich auch Chechums Onkel zu Hause doch trieb in die finanzielle Notlage dazu sein Glück mit einer Touristenlodge zu versuchen. Eine Fehlinvestition, denn aufgrund der politischen Situation nimmt der Tourismus stetig ab. Chechums Mutter ist Anfang zwanzig. Sie wurde mit 16 von ihren Eltern, so wie es üblich ist, verheiratet. Was leider keiner wusste ist, dass sie bereits die Zweitfrau ihres Ehemanns wurde und dieser bald darauf noch eine dritte Frau heiratete. Als Chechum zur Welt kam und mit ihr der ersehnte männliche Nachwuchs erst einmal ausblieb, wurde für Chechums Mutter das Leben zur Hölle. Sie floh mit ihrem Kind zurück in ihr Elternhaus. Eine Geschichte, die sie leider zu tausenden in Nepal vorkommt.&lt;br /&gt;Für Chechum gab es keine Möglichkeit eine Schule zu erreichen. Die einzige Möglichkeit wäre eine Internatsunterbringung im nächst größeren Ort, in Dunche gewesen. Da auch dieser Ort einige Tagesmärsche entfernt liegt, beschlossen wir gemeinsam Chechum in einem uns bekannten Internat in Kathmandu unterzubringen. Zum Schuljahresbeginn im April 2003 wurden Chechum von ihrem Onkel nach Kathmandu gebracht und von uns im Internat der „East Pole School“ untergebracht. Dies war und ist nur durch das Engagement einer Patenschaft möglich! Zu Anfang war es sehr schwer für Chechum, alleine und weit weg von zuhause, dazu kamen Sprachschwierigkeiten, denn sie verstand kein Nepali und in Internat und Schule sprach niemand ihre lokale Sprache Sherpa.&lt;br /&gt;Dennoch hat sie sich erstaunlich schnell eingelebt. Die liebevolle Betreuung im Internat ist dabei sicherlich ausschlaggebend gewesen.&lt;br /&gt;Die Schule bereitete ihr zu Anfang große Schwierigkeiten, inzwischen zählt sie zu den Klassenbesten und hat bereits eine Klasse übersprungen. Ein ständiges Problem von Chechum ist ihr fragiler gesundheitlicher Zustand. Sie leidet an immer wiederkehrenden Infektionen und war bereits mehrmals im Krankenhaus. Alle schrecklichen Vermutungen von TBC bis HIV wurden zum Glück nie bestätigt. Ihr schlechtes Immunsystem ist wahrscheinlich auf die schlechten Lebensbedingungen und die Mangelernährung in ihren ersten Lebensjahren zurückzuführen.&lt;br /&gt;Trotz der weiten Entfernung von Mutter und Onkel sind diese in Chechums Leben nach wie vor sehr präsent. Ein Kontakt wird vom Internat gefördert und die Ferien und Festzeiten verbringt Chechum bei ihrer Familie im Dorf im Langtang.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14270919-112074467863122955?l=nepalhilfe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/feeds/112074467863122955/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14270919&amp;postID=112074467863122955' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default/112074467863122955'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default/112074467863122955'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/2005/07/patenschaften-chechum.html' title='Patenschaften: Chechum'/><author><name>Christina Vomhof</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03604212522787875147</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14270919.post-112074456533705983</id><published>2005-07-07T15:55:00.000+02:00</published><updated>2005-07-07T15:56:05.340+02:00</updated><title type='text'>Patenschaften: Mahesh</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4014/1286/1600/mahesh.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4014/1286/320/mahesh.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mahesh ist ein inzwischen 11-jähriger Junge aus der nähe des Nepal Medical College. Seine Mutter arbeit als Putzfrau für das Krankenhaus und kam mit ihrem zweiten Kind, einem zerebralparetischen Mädchen zur physiotherapeutischen Behandlung.&lt;br /&gt;Das behinderte Mädchen, Monica, ist 2 Jahre älter als Mahesh. Ihre Behandlungen, die letztlich ohne Erfolg blieben, stürzten die Familie in den finanziellen Ruin. Resignation und Frustration folgten. Der Vater fing an zu trinken und seine Frau zu misshandeln, hatte wechselnde oder gar keine Arbeit. Maheshs und Monicas Mutter hat nie eine Schulbildung genießen dürfen und hat in vielen Bereichen eine sehr eigenen Vorstellung. Zu Beginn versuchten wir mit allen erdenklich Mitteln Monica zu fördern, sie in einem daycare-center für behinderte Kinder unterzubringen. Ohne Erfolg – ihrer Mutter wurde sehr schnell sämtlicher Aufwand zu viel, Monica wurde in ein dunkles Zimmer eingeschlossen und wartete auf die Rückkehr von Mutter und Vater. Maheshs Aufgabe war es an vielen Tagen seine Schwester zu betreuen. Er war damals&lt;br /&gt;5 Jahre alt. Durch eine Patenschaft ermöglichten wir ihm in die benachbarte Schule zu gehen. Zuerst war die Begeisterung groß, dann begannen die Schwierigkeiten. Er besuchte die Schule unregelmäßig, machte keine Hausaufgaben. Eine Förderung durch Mutter oder Vater fand nicht statt. Er war auf sich alleine gestellt. Nach der intensiven Beobachtung der Situation und dem ständigen Versuch auf die Mutter einzuwirken, veranlassten wir eine Internatsunterbringung und einen Wechsel der Schule.&lt;br /&gt;Mahesh war zu diesem Zeitpunkt ein Kind das sehr wenig sprach, sehr depressiv erschien, nie lachte oder spielte. Die Anfangszeit im Internat und der neuen Schule (East Pole) war auch für ihn schwierig. Einige Monate nach dem Wechsel wurde von maoistischen Rebellen eine Bombe in das Internat geworfen. Viele Kinder wurden verletzt. Mahesh leicht. Das neue zu Hause war wieder zerstört. Trotz allem war es Mahesh der sagte, er möchte wieder zurück zu seiner „Internatsfamilie“.&lt;br /&gt;Bei einem Besuch im September 2004 war da nun ein vollkommen veränderter Mahesh: ein Kind das mit seinen Klassenkameraden umhertollt, ausgelassen lacht und auf andere Mensche zu geht. Seine schulischen Leistungen haben sich deutlich verbessert, auch er gehört zu den besten und motiviertesten Schülern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14270919-112074456533705983?l=nepalhilfe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/feeds/112074456533705983/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14270919&amp;postID=112074456533705983' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default/112074456533705983'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default/112074456533705983'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/2005/07/patenschaften-mahesh.html' title='Patenschaften: Mahesh'/><author><name>Christina Vomhof</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03604212522787875147</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14270919.post-112074428291167575</id><published>2005-07-07T15:49:00.000+02:00</published><updated>2005-07-07T19:06:52.923+02:00</updated><title type='text'>Patenschaften: Lakpa und Yangla</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4014/1286/1600/lakpa1.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4014/1286/320/lakpa1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Lakpa und Yangla, inzwischen 11 und 9 Jahre alt, sind die beiden jüngsten von insgesamt 7 Kindern einer Bauernfamilie aus einem kleinen Dorf etwa 3 Tagesmärsche von Taplejung Bazar entfernt. Ihre Familie lebt am Existenzminimum, doch war es ihnen möglich ihr Leben durch harte Feldarbeit zu meistern – bis vor 12 Jahren Lakpas und Yanglas Vater eine schlimme Augenentzündung bekam, die durch fehlende medizinische Versorgung nicht entsprechend behandelt werden konnte.&lt;br /&gt;Sherpa Dai (großer Bruder Sherpa), wie ihn die Nachbarn rufen, wurde blind. Der damit verbundene Ausfall des Vaters stürzte die Familie in tiefe soziale und finanzielle Abhängigkeit. An eine Schulbildung für die Kinder war nicht nur wegen der weiten Entfernung zur nächsten Schule nicht zu denken, der finanzielle Aufwand wäre viel zu groß gewesen und ihre Arbeitskraft wurde dringend auf den Feldern benötigt.&lt;br /&gt;Als Sherpa Dai und seine Familie im Sommer 2001 von unserem Blindenprojekt in Taplejung Bazar hörten, beschlossen sie mit ihren beiden jüngsten Töchtern dort hinzuziehen. Seine älteren Kinder (3 Söhne und 2 Töchter) kümmern sich zuhause weiter um die Feldarbeit.&lt;br /&gt;Sherpa Dais Frau versucht sich nun mit einem kleinen Laden im Bazar und Sherpa Dai arbeitet in unserem Blindenprojekt. Er ist der älteste der Gruppe und übernimmt eine Art Leiterfunktion. Gerade in der letzten Zeit in der das Projekt aufgrund des maoistischen Problems etwas ins stocken geraten ist. In Taplejung herrscht täglich um 18:00 Ausgangssperre mit Verdunklungspflicht, das Dorf ist nur schwer zu erreichen, das die umliegenden Gebiete in maoistischen Händen liegen und auch im Ort selber kommt es immer wieder zu Unruhen und Anschlägen.&lt;br /&gt;Die beiden Mädchen, Lakpa und Yangla können durch das Engagement deutsche Paten seit 2001 zur Schule gehen. Da die Familie direkt im Ort wohnt haben die beiden Mädchen einen Schulweg von 10 Minuten. Sie haben natürlich kleine Pflichten im Hause, müssen aber nicht arbeiten wie es vorher er Fall war. Lakpa und Yangla gehen inzwischen in die 4. Klasse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4014/1286/1600/lakpa.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14270919-112074428291167575?l=nepalhilfe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/feeds/112074428291167575/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14270919&amp;postID=112074428291167575' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default/112074428291167575'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14270919/posts/default/112074428291167575'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nepalhilfe.blogspot.com/2005/07/patenschaften-lakpa-und-yangla.html' title='Patenschaften: Lakpa und Yangla'/><author><name>Christina Vomhof</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03604212522787875147</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry></feed>
